Leben in Niedersachsen

Unabhängig davon, warum Sie Ihren Lebensmittelpunkt nach Deutschland verlegen (sei es, um eine Arbeitsstelle anzunehmen oder weil Sie auf der Suche nach einem Arbeitsplatz sind), gibt es verschiedene Dinge und vielleicht auch Hindernisse, die bewältigt werden müssen. Einiges wollen Sie sicherlich von sich aus schnell erledigen, beispielsweise die Suche nach einer Unterkunft. Darüber hinaus gibt es auch rechtliche Vorgaben, die Sie bei einem Umzug nach (oder innerhalb) Deutschland beachten müssen. Hier finden Sie eine Zusammenstellung von Informationen sowie nützliche Links.

Wohnen

Um eine Wohnung können Sie sich bereits vor der Abreise bemühen. Entweder machen Sie sich eigenständig auf die Suche oder Sie beauftragen eine/-n Makler/-in, der/die in Ihrem Auftrag und nach Ihren Wünschen eine Unterkunft sucht. In manchen Fällen bieten Arbeitgeber hier Unterstützung an.

Oft finden Sie in der Wochenendausgabe der Tageszeitung in Ihrer neuen Stadt oder auf deren Internetauftritt Anzeigen für Wohnungen von privaten Vermieter/-innen. Außerdem gibt es verschiedene Plattformen, auf denen Wohnungen und Zimmer in Wohngemeinschaften angeboten werden (s.u.).

Die Kosten für Wohnraum sind in Deutschland sehr unterschiedlich. Die Mietpreise variieren nach Regionen und Größe, in Großstädten ist der Preis tendenziell höher als in kleineren Städten. Gerade im Spätsommer und Herbst, zu Beginn des Studiensemesters an den Universitäten, ist der Wohnungsmarkt in vielen Städten regelmäßig überfüllt.

Bei der Suche sollte man immer darauf achten, ob Nebenkosten wie Wasser, Heizung und Umlagen bereits in der Miete enthalten sind (=Warmmiete) oder ob es sich um Kaltmiete handelt. Die Kosten für Strom werden von den Mietern selbst getragen.

Sobald Sie eine Unterkunft bezogen haben, müssen Sie sich beim Einwohnermeldeamt in Ihrer Stadt melden. Dies gilt für jede/-n, der/die sich in Deutschland niederlassen. Wenn Sie aus einem Drittstaat kommen, gehen Sie anschließend zum Ausländeramt, um Ihren Aufenthaltstitel zu erhalten. Weitere Informationen erhalten Sie unter 'Einreise und Aufenthalt' sowie beim Auswärtigen Amt.

Links zur Wohnungssuche:

Versicherungen

Deutschland ist das Land der Versicherungen. Es werden sehr viele Versicherungen angeboten und beworben, aber nicht alle sind sinnvoll. Hier finden Sie eine Reihe von Versicherungen, die Sie entweder abschließen müssen (=Pflichtversicherungen) oder die empfehlenswert sind.

Als Erwerbstätige/-r müssen Sie folgende Sozialversicherungen zahlen:

  • Kranken- und Pflegeversicherung
  • Deutsche Rentenversicherung
  • gesetzliche Unfallversicherung
  • Arbeitslosenversicherung

Wenn Sie angestellt sind, werden Kranken- und Pflegeversicherung, gesetzliche Unfallversicherung, Rentenversicherung und Arbeitslosenversicherung direkt mit Ihrem Gehalt verrechnet. Dabei zahlen sowohl Sie als auch Ihr Arbeitgeber einen Teil.

  • Bei der Krankenversicherung gibt es gesetzliche und private Versicherungen, die sich in Kosten und Leistungen unterscheiden. Arbeitnehmer/-innen sind in der Regel gesetzlich krankenversichert. Eine Beschreibung des bundesdeutschen Krankenversicherungssystems in zehn unterschiedlichen Sprachen finden Sie hier. Wenn Sie selbstständig sind oder mehr als eine bestimmte Summe im Jahr verdienen, können Sie selbst entscheiden, ob Sie eine private oder eine gesetzliche Krankenversicherung abschließen wollen. Wenn Sie sich für eine gesetzliche Krankenversicherung entscheiden, müssen Sie diese innerhalb der ersten drei Monate nach Ihrer Einreise abschließen, da Sie sonst das Anrecht hierauf verlieren und sich um eine private Versicherung kümmern müssen (Wenn Sie nicht über die erforderliche Gehaltssumme kommen, kann dies problematisch werden. Deswegen sollten Sie sich rechtzeitig versichern). Sind Sie als Arbeitnehmer/-in nicht krankenversichert, ist Ihr Arbeitgeber nach zwei Wochen verpflichtet, Sie bei einer gesetzlichen Krankenversicherung anzumelden.
     
  • Als Mitglied einer gesetzlichen Krankenversicherung sind Sie automatisch auch pflegeversichert. Bei einer privaten Krankenversicherung müssen Sie in der Regel noch eine zusätzliche Pflegeversicherung abschließen.
  • Die Unfallversicherung, die Ihr Arbeitgeber zahlt, schützt Sie gegen Unfälle, die auf der Arbeit oder auf dem Weg dorthin passieren. Sie können zusätzlich eine private Unfallversicherung abschließen, die Sie z.B. unterstützt, wenn Sie durch einen Unfall nicht mehr in der Lage sind, arbeiten zu gehen.

Wenn Sie ein Fahrzeug anmelden möchten, benötigen Sie eine KFZ-Versicherung. Damit sind Sie bei  Personen- und Sachschäden versichert, wenn Sie mit Ihrem Fahrzeug einen Unfall verursachen. Diese Versicherung bezieht sich auf die Schäden, die bei anderen entstanden sind. Wenn Sie Ihr eigenes Fahrzeug auch schützen möchten, können Sie zusätzlich noch eine Kaskoversicherung abschließen. Der Wert des Schutzes und die Höhe Ihres Eigenanteils sind abhängig vom gewählten Tarif.

Eine Haftpflichtversicherung schützt Sie, wenn Sie oder Ihre Kinder versehentlich etwas von jemand anderem kaputt machen. Sie können diesen Schaden dann der Versicherung melden und diese erstattet den Schaden.

Überlegen Sie sich gut, welche Versicherungen Sie tatsächlich brauchen und welche Leistungen Ihnen am meisten helfen. Überflüssige Versicherungen kosten unnötig Geld.

Weitere Informationen zu Versicherungen bekommen Sie bei der Migrationsberatung für erwachsene Zuwanderer (MBE) und den Jugendmigrationsdiensten (JMD), dem Versicherungsamt bei der Stadt- oder Gemeindeverwaltung, bei der Verbraucherzentrale sowie bei Beratungsstellen der Deutschen Rentenversicherung und den Krankenkassen. Außerdem finden Sie Tipps und Hinweise auf den folgenden Websites:

>> Make it in Germany Website für Zuwanderer/-innen
>> BAMF Informationen des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge über Versicherungen und Banken
>> Sozialkompass Europa - Soziale Sicherheit im Vergleich Broschüre des BMAS (auch in leichter Sprache) 
>> Krankenversicherung für Ausländer/-innen in Deutschland in zehn Sprachen (1A Verbraucherportal)

 

Sozialleistungen

Ausländische Arbeitnehmer/-innen haben den gleichen Anspruch auf Arbeitslosengeld I wie deutsche Arbeitnehmer/-innen, wenn Sie mindestens 360 Tage beitragspflichtig gearbeitet haben und die Beiträge zur Arbeitslosenversicherung gezahlt haben. Dementsprechend haben Arbeitnehmer/-innen, die in keinem beitragspflichtigen Beschäftigungsverhältnis waren, keinerlei Anspruch auf Arbeitslosengeld I haben.

Ärzte und Gesundheitsversorgung

Informationen darüber, welche Ärzte es in Ihrer Nähe gibt, erhalten Sie im Internet oder im Telefonbuch (diese liegen einmal im Jahr kostenlos bei der Post und in ausgewählten Supermärkten aus). Dort erfahren Sie sowohl die Fachrichtung als auch die Adresse des Arztes. In der Regel müssen Sie zuerst zu einem Allgemeinmediziner (=Hausarzt) gehen. Dieser entscheidet dann, ob er Sie an einen Spezialisten überweist. Wenn Sie eine gesetzliche Krankenversicherung haben, müssen Sie beim Arztbesuch Ihre Krankenkassenkarte vorzeigen. Als Privatpatient bekommen Sie von Ihrem Arzt eine Rechnung, die Sie bezahlen müssen. Anschließend können Sie von Ihrer Krankenkasse das Geld zurückfordern. Wenn Sie sich krankschreiben lassen (=wenn Sie wegen Ihrer Krankheit nicht zur Arbeit gehen können) oder wenn Sie während der Arbeitszeit zum Arzt gehen müssen, bekommen Sie hierfür eine Bescheinigung von Arzt. Diese müssen Sie innerhalb einer bestimmten Frist (in der Regel 1-3 Tage) an Ihren Arbeitgeber weiterreichen.

Medikamente bekommen Sie in der Apotheke. Einige können Sie direkt kaufen, z.B. Medikamente gegen Kopfschmerzen. Andere Medikamente müssen Ihnen vom Arzt verschrieben werden. Sie bekommen ein Rezept und können dieses in der Apotheke einlösen. Abhängig davon, bei welcher Krankenkasse Sie Kund/-in sind und was für Medikamente Sie benötigen, müssen Sie einen Teil selbst bezahlen, der Rest wird von der Krankenkasse übernommen (dies gilt nur für die Medikamente, die Sie auf Rezept bekommen. Alles, was Sie sich ohne Verschreibung des Arztes holen, müssen Sie  selbst bezahlen).

>> Zugang zum Gesundheitssystem für Unionsbürger und ihre Familienangehörigen des Deutschen Paritätischen Wohlfahrtsverbandes.
>> Sozialkompass Europa  Vergleich der verschiedenen Sozialsysteme in den Mitgliedsländern der EU mit umfangreichem Glossar
>> Gesundheitsversorgung für EU-Bürgerinnen und EU-Bürger in Deutschland Broschüre des Deutschen Roten Kreuzes

Eröffnung eines Kontos

Um in Deutschland ein Konto zu eröffnen, brauchen Sie folgende Dokumente:

  • Ihren Reisepass
  • Ihre Meldebescheinigung
  • ggf. eine Lohnbescheinigung Ihres Arbeitgebers
  • ggf. eine Arbeitserlaubnis

Für den täglichen Gebrauch empfiehlt sich ein Giro-Konto. Hierauf überweist Ihnen Ihr Arbeitgeber das Gehalt und Sie können Ihre Miete, Versicherungen u.ä. per Überweisung bezahlen. Sie bekommen eine Bankkarte und einen PIN, mit dem Sie an Geldautomaten zu jeder Zeit Geld abheben können. Für Schüler/-innen und Studierende ist das Giro-Konto in der Regel kostenlos, alle anderen zahlen einen geringen Betrag. Das Giro-Konto können Sie nur in manchen Fällen überziehen. Wenn Sie Online-Banking haben wollen, also online auf Ihr Giro-Konto zugreifen wollen, sagen Sie dies gleich bei der Eröffnung des Kontos oder, wenn Sie sich später dazu entscheiden, kann dies auch nachträglich beantragt werden.

Da Sie auf Ihrem Giro-Konto nur wenige oder gar keine Zinsen bekommen, ist es keine Geldanlage. Ihre Bank wird Sie beraten, eine passende Geldanlage für Sie zu finden.

Da die Banken verschiedene Angebote und Leistungen haben, auch abhängig von Ihrer persönlichen Situation, sollten Sie die Kosten und Leistungen verschiedener Banken vergleichen.

Ausländischer Führerschein in Deutschland

Ob Ihr Führerschein auch in Deutschland gültig ist, hängt davon ab, in welchem Land Sie ihn gemacht haben.

Führerscheine aus der EU/EWR (Island, Lichtenstein, Norwegen)

Wenn Sie einen gültigen Führerschein aus einem EU-Mitgliedstaat haben, ist dieser in Deutschland ebenfalls gültig. Allerdings gilt die zweijährige Probezeit ab Ausstelldatum des Führerscheins für alle, unabhängig davon wo der Führerschein ausgestellt wurde.

Ob Sie Ihren EU-Führerschein in einen deutschen Führerschein umschreiben lassen, ist Ihre eigene Entscheidung. Sofern Ihr Dokument allerdings nicht in deutscher Sprache ausgesellt ist, müssen Sie entweder einen Internationalen Führerschein mitführen (dieser muss nicht übersetzt sein) oder Ihren Führerschein auf Deutsch übersetzen lassen. Dies ist bei den Automobilclubs oder bei Übersetzungsbüros möglich.

Einschränkungen zur Gültigkeit Ihres Führerscheins finden Sie hier.

Führerscheine aus einem Drittstaat

Führerscheine, die außerhalb der EU und der EWR ausgestellt wurden, sind mit der Anmeldung Ihres Wohnsitzes in Deutschland noch sechs Monate gültig. Anschließend verliert er seine Gültigkeit und Sie benötigen einen in Deutschland ausgestellten Führerschein. Die Voraussetzungen für die Ausstellung ist abhängig davon, in welchem Land Sie Ihren Führerschein gemacht haben. Informationen erhalten Sie bei der Fahrerlaubnisbehörde Ihres Wohnorts.

Auch dieser Führerschein muss auf Deutsch übersetzt werden. Bei folgenden Staaten muss keine Übersetzung des Führerscheins mitgeführt werden: Andorra, Hongkong, Monaco, Neuseeland, San Marino, Schweiz, Senegal.

Weitere Informationen finden Sie beim beim ADAC (Allgemeiner Deutscher Automobil-Club e.V.) sowie bei Ihrer örtlichen Fahrerlaubnisbehörde.

Kinderbetreuung

Wenn Sie berufstätig sind und mit Ihren Kindern nach Deutschland kommen, sollten Sie sich frühzeitig über Schul- und Betreuungsangebote informieren.

Grundsätzlich gilt in Deutschland für Kinder ab 6 Jahren die Schulpflicht. Während die Grundschulen (Klasse 1-4) in der Regel in der Nähe Ihres Wohnortes liegen und die Kinder einen kurzen Schulweg haben, können weiterführende Schulen etwas weiter entfernt liegen. Es gibt mehr und mehr Ganztagsschulen, in denen Ihr Kind auch nachmittags betreut wird.

Für Kinder zwischen ein und drei Jahren haben Sie das Recht auf einen Platz in einer Kindertagesstätte (KiTa) oder bei einer Tagesmutter. Wenn Sie oder Ihr/-e Partner/-in Ihr Kind in dieser Zeit lieber zu Hause erziehen wollen, haben Sie das Recht auf Betreuungsgeld (wenn ihr Kind nach dem 1.08.2012 geboren ist). Ab drei Jahren kann Ihr Kind in einen Kindergarten gehen. Manche Kindergärten haben bis Mittags geöffnet, andere auch bis Nachmittags oder Abends. Alternativ können Sie Ihr Kind auch zu einer Tagesmutter geben.

Nähere Informationen zur Kinderbetreuung bekommen Sie beim örtlichen Jugendamt oder auf den Seiten des Goethe-Instituts (Schule & Ausbildung sowie Leben mit Kindern).

Leben in Deutschland

Neben dem vielen Organisieren, das ein Umzug mit sich bringt, birgt die Freizeit einen guten Ausgleich.

Wenn Sie mit Kindern hier sind, können Sie z.B. auf öffentliche Spielplätze gehen, zum Schwimmen in Freibäder und Hallenbäder gehen, oder Ihre Kinder während der Ferien zu speziellen Ferienaktionen Ihrer Stadt schicken. Diese kosten in der Regel nicht viel. Ferienaktionen werden auf Plakaten beworben, außerdem bekommen Sie entsprechende Informationen beim Jugendamt und im Rathaus Ihres Wohnorts.

Die meisten Städte haben einen Sportverein. Dort werden verschiedene Sportarten angeboten und Sie können Menschen mit ähnlichen Interessen finden.

Wenn Sie sich für Kinos und Theater interessieren, finden Sie die Programme online, in der Tageszeitung und im Anzeigenblättchen. Letzteres kommt in den meisten Städten zum Wochenende. Dort finden Sie Informationen darüber, was in Ihrer Gegend passiert ist, außerdem werden bevorstehende Veranstaltungen und Aktionen angekündigt.

In Stadtbüchereien können Sie für einen kleinen Mitgliedsbeitrag Bücher, Zeitschriften und CDs ausleihen.

In einem Integrationskurs können Sie Menschen kennenlernen, die wie Sie aus einem anderen Land nach Deutschland migriert sind.

Migrantenorganisationen

Neben den praktischen Dingen, die das Leben in Niedersachsen betreffen, sind auch soziale Kontakte für die Integration und das Wohlfühlen in Deutschland wichtig. Hierfür können Migrantenorganisationen hilfreiche Kontakpunkte darstellen.

Migrantenorganisationen sind Organisationen, in denen sich Menschen mit Zuwanderungsgeschichte zusammenschließen. Die meisten Migrantenorganisationen sind als Vereine organisiert, dessen Mitarbeiter/-innen ehrenamtlich arbeiten. 

Entgegen der allgemeinen Auffassung, Migrantenorganisationen würden sich hauptsächlich mit religiösen Fragen beschäftigen, sind sie thematisch sehr breit aufgestellt: Knapp 70 Prozent beschäftigen sich mit sogenannten weltlichen Themen wie Kultur, der Unterhaltung von Begegnungszentren, Sport und Freizeit. Rund 11 Prozent der Vereinigungen beschäftigen sich mit religiösen Themen. Darüber hinaus gibt es Vereine mit politischen oder wirtschaftlichen Schwerpunkten sowie Familien- und Elternvereine. Eine genaue Abgrenzung der Themen ist schwierig, da viele Organisationen breit aufgestellt sind und ihren Mitgliedern neben dem eigentlichen Vereinszweck auch Unterstützung in verschiedenen Bereichen anbieten, z.B. in Beratungen für Jugendliche oder Hausaufgabenhilfe für Schüler/-innen.

Während manche Migrantenorganisationen hauptsächlich Mitglieder ihrer Gemeinschaft als Zielgruppe haben, stehen andere allen Interessierten offen. Durch den Generationenwechsel, der sich in vielen Migrantenorganisationen gegenwärtig vollzieht oder bereits vollzogen hat, lassen sich die Orientierungen zum Herkunfts- oder Zielland nicht immer klar ziehen. Migrantenorganisationen haben keine „Standard“-Größe, die Mitgliederzahlen reichen von wenigen bis hin zu Tausenden, besonders wenn sie in Dachverbänden organisiert sind.

Als zivilgesellschaftliche Akteure haben Migrantenorganisationen eine zentrale Funktion in Migrationsprozessen. Sie vermitteln zwischen Migrant/-innen und der Mehrheitsgesellschaft in kulturellen, sprachlichen und anderen gesellschaftlich relevanten Fragestellungen. Im Beschäftigungssektor können sie beispielsweise Arbeitgeber, Verbände und staatliche Einrichtungen beraten und bei der Kontaktaufnahme zu potenziellen Fachkräften im In- und Ausland mitwirken. Migrant/-innen unterstützen sie in rechtlichen und sozialen Angelegenheiten und sind dadurch Brückenbauer zu Integration und Partizipation.

Weitere Informationen zum Thema Migrantenorganisationen finden Sie in der Logo Infothek.